Über uns

Die Forschung zur Resilienz menschlicher Individuen und Gemeinschaften hat sich in den letzten Jahren zunehmend ausdifferenziert. Während das Konzept der Resilienz in einer Vielzahl von disziplinären Kontexten angewendet wird, wächst das politische und öffentliche Interesse an dem Thema. Diese Vervielfältigung der Perspektiven erfordert inter-/transdisziplinäre Ansätze. 

Mit seinem einzigartigen integrativen Ansatz möchte RECOMENT Wege für eine produktive Zusammenarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg finden, indem die jeweiligen Methoden, Methodologien, Erzählungen und Theorien verglichen und integriert werden. Ohne alle Disziplinen zu einer einheitlichen holistischen Theorie zu verschmelzen, will RECOMENT zu einer realistischen Einschätzung dessen gelangen, was inter- und transdisziplinäre Resilienzforschung leisten kann, und den dafür notwendigen Rahmen ausarbeiten. 

Auf diese Weise wird RECOMENT dazu beitragen, eine bessere Palette von Maßnahmen zum Aufbau von Resilienz zu entwickeln und politische Entscheidungsträger zu informieren. Zu diesem Zweck werden zahlreiche Übersetzungen, Umformungen und Anpassungen zwischen den Lebens-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie den Ingenieur- und Ökowissenschaften erforderlich sein. Dementsprechend sind die jeweiligen wissenschaftlichen Diskurse der an RECOMENT beteiligten Disziplinen von besonderer Bedeutung: Archäologie, Ethnologie, Geografie, Medizin, Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie.

Leibniz-WissenschaftsCampi ermöglichen Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit im Sinne einer regionalen Partnerschaft. Ziel ist es, Netzwerke zu schaffen, um den jeweiligen Forschungsbereich weiter zu entwickeln und das wissenschaftliche Umfeld zu stärken. Weitere Informationen zu Leibniz-WissenschaftsCampi finden Sie hier.

Bei dem Leibniz-WissenschaftsCampus RECOMENT handelt es sich um einen Forschungsverbund zwischen dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), der Universität Trier, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung