Leibniz-WissenschaftsCampus RECOMENT

Resilienz neu denken – interdisziplinär, integrativ, innovativ

Resilienz ist längst zu einem zentralen Begriff in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft geworden. Mit der wachsenden Bedeutung des Resilienzkonzepts geht eine zunehmende Vielfalt an disziplinären Zugängen einher – von Biologie und Soziologie über Kulturwissenschaften bis hin zur Ökologie. Resilienzprozesse lassen sich deshalb nicht aus einer einzelnen fachlichen Perspektive erfassen. Gefragt sind inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze.

Der Leibniz-WissenschaftsCampus RECOMENT („Resiliencies: Comparing and Integrating Methodologies, Methods, Narratives, and Theories“) setzt genau hier an: Ziel ist es, Resilienzphänomene disziplinübergreifend zu analysieren, ohne die Vielfalt wissenschaftlicher Perspektiven in einer einheitlichen Theorie aufzulösen. Durch den Vergleich und die Integration von Methoden, Verfahren, Narrativen und Theorien will RECOMENT Brücken zwischen den Disziplinen schlagen und neue Formen für eine produktive inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit entwickeln.

RECOMENT versteht Resilienz als heuristische Linse – als Beobachtungsperspektive, um bio-kulturelle, sozio-ökologische und sozio-historische Prozesse besser zu verstehen. Im Zentrum steht die Frage: Welche Resilienzkonzepte erweisen sich in welchem Kontext als analytisch fruchtbar – und wie lassen sich unterschiedliche Ansätze effektiv zusammenführen?

Aktuelles

Neu im leibniz-Magazin: Ein Interview mit Alexandra W. Busch, Generaldirektorin des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA), und Klaus Lieb,…

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